Nach intensiven Wochen voller Planung, Abstimmungen und gemeinsamer Herausforderungen war es im April endlich so weit: Unsere Schülerstation ging in die zweite Runde. Auszubildende des 3. Ausbildungsjahres übernahmen den diagnostischen Bereich unserer Station A1 und gestalteten den Stationsalltag mit großem Engagement, Fachwissen und Teamgeist weitgehend eigenständig.
Was nach außen reibungslos wirkte, war das Ergebnis monatelanger intensiver Vorbereitung. Gemeinsam mit unseren Praxisanleiterinnen sowie zahlreichen unterstützenden Kolleg:innen wurden Strukturen geschaffen, Abläufe geplant und Verantwortlichkeiten definiert. Ein ganz besonderer Dank gilt dabei unseren Zentralen Praxisanleiterinnen Stephanie und Petra sowie unserer Pflegedirektorin Annett Berger. Ohne ihre kontinuierliche Unterstützung, ihre fachliche Expertise und ihre Motivation wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.
Insgesamt nahmen neun Auszubildende an der Schülerstation teil. Begleitet wurde das Projekt von Praxisanleitenden und Fachkräfte der Station. Wo immer möglich, wurde eine 1:1-Betreuung zwischen Auszubildenden und Praxisanleitenden angestrebt, um individuelles Lernen im Stationsalltag zu ermöglichen.
Die Auszubildenden übernahmen eigenständig Früh-, Mittel- und Spätdienste. Die Stationsleitung lag in den Händen des Auszubildenden Edgar Dittmann, unterstützt von der Auszubildenden Carolin Schröter in der Funktion der stellvertretenden Stationsleiterin. Auch zwei Ärztinnen begleiteten den Stationsbetrieb und standen den Auszubildenden eng beratend zur Seite.
Inhaltlich spiegelte die Schülerstation das gesamte Spektrum des pflegerischen Alltags wider. Die Auszubildenden planten, organisierten und führten den kompletten Pflegeprozess durch, übernahmen Patientenaufnahmen und -entlassungen, arbeiteten mit digitaler Dokumentation und verantworteten die Behandlungspflege. Dazu zählten unter anderem Vitalzeichenkontrollen, Blutentnahmen und die Medikamentenapplikation ebenso wie die Durchführung der Grundkörperpflege. Ein besonderer Fokus lag zudem auf der intra- und interdisziplinären Zusammenarbeit, dem Teambuilding sowie der Qualitätsentwicklung und -sicherung.
Ein besonderes Highlight stellte das Feedback unserer Patient:innen dar. Die Auswertung der Patientenfragebögen zeigte eindrucksvoll, wie positiv die Schülerstation wahrgenommen wurde. Sie fühlten sich durchweg sehr gut versorgt. Besonders gelobt wurde der intensive persönliche Kontakt, der während der Schülerstation entstehen konnte.
Die Schülerstation 2026 hat erneut gezeigt, wie wertvoll praxisnahe Ausbildung, Vertrauen und Verantwortung für die Entwicklung angehender Pflegefachkräfte sind. Für alle Beteiligten war diese Zeit geprägt von Lernen, Reflexion, Teamgeist und persönlichem Wachstum und setzt ein starkes Zeichen für die hohe Qualität unserer pflegerischen Ausbildung am Lungenzentrum Coswig.




