Mitarbeitende setzen Zeichen bei Gesundheitsministerkonferenz in Hannover

Ein engagiertes Team aus dem Lungenzentrum Coswig hat sich kürzlich früh am Morgen auf den Weg nach Hannover gemacht, um anlässlich der Gesundheitsministerkonferenz an einer Demonstration gegen das geplante Beitragsstabilisierungsgesetz teilzunehmen. Ein Gesetz, welches keinerlei strukturelle Reformen angeht sondern rein auf eine willkürliche Kürzung der Vergütungen im Gesundheitsbereich abzielt. 

 

Gemeinsam mit rund 8.000 Fachkräften aus Pflege, Therapie, Medizin und weiteren Bereichen des Gesundheitswesens setzten sie ein deutliches Signal für bessere Rahmenbedingungen im Versorgungsalltag. Die Teilnehmenden machten auf die möglichen Auswirkungen der geplanten gesetzlichen Änderungen aufmerksam: Dazu zählen unter anderem reduzierte Vergütungen für Einrichtungen, steigende Eigenanteile für Patient:innen sowie zusätzliche regulatorische Anforderungen, die mit Entbürokratisierung rein gar nichts zu tun haben. Schlicht und einfach ist die Existenz vieler Krankenhäuser und damit eine bewährte Patientenversorgung massiv gefährdet. 

 

Mit Plakaten, Gesprächen und vielfältigen Aktionen wurde die Situation im Gesundheitswesen sichtbar gemacht – sachlich, engagiert und  mit einer klaren Botschaft: Die Realität in Pflege und Versorgung braucht ein sektorübergreifendes, systemisches Denken, nachhaltige Lösungen und kein unkontrolliertes Sterben von Krankenhäusern.

 

Nach einem langen Tag und insgesamt rund zehn Stunden Reisezeit kehrte das Team am Abend zurück. Trotz der Anstrengung bleibt ein positives Fazit: das Gefühl, gemeinsam für wichtige Anliegen eingetreten zu sein und den Dialog über notwendige Veränderungen aktiv mitzugestalten. Unsere Klinik unterstützt dieses Engagement ausdrücklich. Denn eine hochwertige Patientenversorgung braucht nicht nur Fachkompetenz, sondern auch verlässliche und zukunftsfähige Rahmenbedingungen für alle Beschäftigten im Gesundheitswesen.